geb. 14. März 1899

Ehepartner:

Gebhardt, Paula, geb. Schenk (I); Gebhardt, Anna, geb. Barwinsky (II)

Adressen:

Haimbachstraße 2 (aus Kandern kommend, 1935-1936 nach Kandern)
Stephanienstraße 28 (aus Bremen kommend, 1941-1942)
Lange Straße 46 (1942-1943)
Ooser Sternstraße 2 (1943-1945)
Hahnhofstraße 3 (1945-1947)
Hauptstrtaße 47 (1947)
Inselstraße 2 (1947-1949)
Sophienstraße 19 (1949-1950)
Stresemannstraße 8 (1950)
Hauptstraße 50 (1950, nach Lahr)

1922/23 Vorsitzender der Erwerbslosenkommission in Lahr. Während der Lahrer Unruhen Flucht in das von den Franzosen besetzte Offenburg. Gegen ihn wurde ein Verfahren wegen Hochverrats und Landfriedensbruchs eröffnet, bei dem er freigesprochen wurde. War in den 1930er Jahren Vertreter auf Provision der Firma C. Spieler, Baden-Baden. Am 9. Mai 1939 wurde er unter der Anschuldigung einer nicht einvernehmlichen sexuellen Beziehung zu einer Frau festgenommen und für zwei Jahre ins KZ Esterwegen bei Papenburg eingeliefert. Wurde am 25. Oktober 1941 nach Baden-Baden entlassen und fand ab März 1943 Beschäftigung als Lagerist bei der Firma Telekin. 1947 wegen Schwarzhandels in U-Haft und verbüßte ab 16. Nov. 1949 eine Gefängnisstrafe. Wegen zahlreicher ausschließlich krimineller Vorstrafen zwischen 1922 und 1932 Aberkennung des Verfolgtenstatus.

Quellen/Literatur:

StABAD A5/Meldekarte; StAF F 196/1 Nr. 815