geb. 05.02.1898 in Baden-Baden, gest. 21.10.1960 in Baden-Baden

Ehepartner:

Laux, Anna, geb. Werle

Eltern:

Laux, Emilie, geb. Ihle
Laux, Roman

Kinder:

Jäger, Erna, geb. Laux

Adressen:

Stephanienstraße 21

Kriegsinvalide, Amputation des rechten Unterschenkels; Betrieb zusammen mit seiner Ehefrau Melanie den Zeitungsstand auf der Adolf-Hitler-Brücke (Fieser-Brücke). Vor 1933 Sympathisant der SPD. Äußerte sich am Ostersonntag 1937 gegen 20.00 Uhr in der Gastwirtschaft "Zum Löwen-Friedrichsbad" über die Ernährungslage in Deutschland: "in den Großstädten sei heute schon nichts mehr zum Essen da, lediglich Baden-Baden erhalte mehr, damit die Ausländer sehen, dass wir nicht am Verhungern sind …, eine Regierung, die nicht in der Lage ist, Weißmehl aufzubringen, wäre keine Regierung".

Laux hatte schon 1934 öffentliche Mutmaßungen über das Gehalt von Kurt Bürkle angestellt, worauf ihm das Amtsgericht Baden-Baden einen Strafbefehl über 40 RM ausgestellt hatte. Am 24. September des Jahres verhaftet, wurde Otto Laux vom Sondergericht Mannheim zu vier Monaten Gefängnis verurteilt.

Quellen/Literatur:

GLAK 507 Nr. 1485