geb. 04.03.1894 in Baden-Baden, gest. 14.04.1940 in Dachau

Ehepartner:

Schneiderberger, Maria Anna

Eltern:

Maier, Emma, geb. Huber
Maier, Stephan

Beruf:

Schreiner

Adressen:

Hauptstraße 63 (bis 1910)
Lange Straße 16 (1910-1911)
Hauptstraße 19 (1911, nach Wildbad)
Balzenbergstraße 30 (aus Wildbad kommend, 1912)
Hauptstraße 19 (1912)
Lichtentaler Straße 34 (1912)
Balger Straße 3 (1912-1913)
Hauptstraße 19 (1913)
Herrengut 10 (1913)
Maximilianstraße 50 (1913)
Frühlingsstraße 6 (1913)
Hauptstraße 19 (1913-1914)
Weinbergstraße 79 (1914-1921)
Weinbergstraße 36 (1921-1933)
Zimmerstraße 1 (1933-1935)

Weiteres Schicksal:

1935 verhaftet, am 14. April 1940 in Dachau umgekommen

Bild(er):

Als Tagelöhner (Waldarbeiter) bei der Stadt Baden-Baden beschäftigt. Vor 1933 Mitglied der Freien Turnerschaft und der Kampfgemeinschaft für Rote Sporteinheit (Rot Sport). Nach 1933 Leiter der illegalen KPD-Ortsgruppe Baden-Baden.
1935 wegen Vorbereitung zum Hochverrat verhaftet und vom Landgericht Karlsruhe zu zwei Jahren und acht Monaten Gefängnis verurteilt. Nach Verbüßung der Strafe im Zuchthaus Ludwigsburg und dem Strafgefangenenlager Aschendorf (Emslandlager) am 11. Juni 1938 in das KZ Dachau eingeliefert. Von dort ins KZ Flossenbürg, anschließend in das KZ Papenburg (Emslandlager) verlegt und danach wieder nach Dachau verbracht, wo er am 14. April 1940 verstarb.

Quellen/Literatur:

StAF F 196/1 Nr. 856
Metzinger, Adalbert: Menschen im Widerstand. Mittelbaden 1933-1945, Ubstadt-Weiher 2017, S. 44-46.

Hier wohnte
FRIEDRICH MAIER
JG. 1894 VERHAFTET 1935
ZUCHTHAUS LUDWIGSBURG PAPENBURG DACHAU
ERMORDET 14.4.1940

Stolperstein Zimmerstraße 1, verlegt am 26.11.2014