geb. 27.07.1858 in Bühl, gest. 29.05.1941 in Gurs

Kinder:

Weil, Arthur (gefallen 1916)
Weil, Rosa (1912 nach Berlin)
Weil, Hartha (gest. 1917)
Weil, Leopold Willy (10. Mai 1933 nach Straßburg)
Weil, Karl (10. Mai 1933 nach Lyon)
Weil, Alice Albertine (nach Amerika)
Weil, Maria (15. Okt. 1935 nach Spanien)

Beruf:

Synagogendiener

Adressen:

Stephanienstraße 5 (bis 1936)
Stephanienstraße 20 (1936-1939)
Stephanienstraße 5 (1939-1940, nach Gurs)

Weiteres Schicksal:

22. Oktober 1940 Deportation nach Gurs, dort am 29. Mai 1941 verstorben

Bild(er):

Zuzug 1872 von Bühl, Baden, nach Baden-Baden. Synagogendiener. Sein ältester Sohn war im Ersten Weltkrieg gefallen.
Nach dem Synagogenbrand war nur noch das Haus stehengeblieben, in dem Weil seine Dienstwohnung hatte. Mit dem Abbruch der Synagoge wurden dem Haus Wasser- und Strom entzogen.

Quellen/Literatur:

StABAD A23/29; StABAD A5/Meldekarte; HStAS 99/001; Gedenkbuch Bundesarchiv
Schindler, Angelika: Der verbrannte Traum. Jüdische Bürger und Gäste in Baden-Baden, Baden-Baden ²2013, S. 300 Anm. 11.

Hier wohnte
LOUIS WEIL
JG. 1858
DEPORTIERT 1940 GURS
TOT 29.5.1941



Stolperstein Stephanienstraße 5, verlegt am 04.11.2008