geb. 22.07.1876 in Großeibstadt (Kleineibstadt, Unterfranken), gest. 16.01.1942 in Récébédou

Kinder:

Wildberg, Max (1922 Illenau, gest. 10. Febr. 1936 Emmendingen)

Beruf:

Bankier, Immobilienhändler

Adressen:

Leopoldstraße 5 (bis 1911)
Sonnenplatz 1 (1911-1921)
Sophienstraße 20 (1921-1940, nach Gurs)

Weiteres Schicksal:

22. Oktober 1940 Deportation nach Gurs

Bild(er):

Zuzug 1899 von Elberfeld nach Baden-Baden. Ehemann von Johanna Wildberg. Bis zu seinem Berufsverbot am 31. Dezember 1938 als Grundstücksmakler tätig. In der jüdischen Gemeinde war er bis in die 1920er Jahre als Prokurist im Synagogenrat tätig gewesen; in den 1930er Jahren Vorsteher der jüdischen Gemeinde; Leiter der Jüdischen Auswandererstelle Baden-Württemberg mit Sitz in Karlsruhe.

Am 22. Oktober 1940 nach Gurs deportiert. Danach in das Lager Récébédou, Portet sur Garonne, Departement Haute Garonne, verlegt und dort am 16. Januar 1942 verstorben.

Quellen/Literatur:

StABAD A23/45; StABAD A5/Meldekarte; StAF F 196/1 Nr. 11524; StAF P 303/4 Nr. 2245; Gedenkbuch Bundesarchiv; HStAS 99/001
Schindler, Angelika: Der verbrannte Traum. Jüdische Bürger und Gäste in Baden-Baden, Baden-Baden ²2013, S. 292 Anm. 18.

Hier wohnte
SIGMUND WILDBERG
JG. 1876
DEPORTIERT 1940 GURS, RECEBEDOU
TOT 16.01.1942



Stolperstein Sophienstraße 20, verlegt am 04.11.2008